Mit zunehmendem Alter stellen viele Patientinnen und Patienten fest, dass die Haut an Spannkraft verliert, Pigmentflecken entstehen oder die Hauttextur unebener wird. Zwei der effektivsten nicht-invasiven Verfahren zur Behandlung dieser Veränderungen sind Thermage und Fraxel – beide angeboten in unserer Praxisklinik in Hattingen. Doch was ist der Unterschied, und welches Verfahren ist das richtige für Sie?
Was macht Thermage?
Thermage arbeitet mit Radiofrequenzwellen, die tief in die Haut eindringen und die Kollagenfasern gezielt erwärmen. Das Ergebnis ist eine sofortige und langfristige Straffung der Haut – ohne Nadeln, ohne Skalpell, ohne Ausfallzeit. Thermage eignet sich besonders gut für:
- Schlaffere Haut im Gesicht, am Hals oder Dekolleté
- Undefiniertere Kieferlinie oder Schlupflider
- Nasolabialfalten und Krähenfüßchen
- Patientinnen, die eine chirurgische Alternative suchen
Die volle Wirkung entfaltet sich über einen Zeitraum von bis zu sechs Monaten, da die Haut kontinuierlich neues Kollagen bildet. Als eine der wenigen zertifizierten Thermage-Praxen in Deutschland bieten wir dieses Verfahren in Hattingen an.
Was macht Fraxel?
Fraxel ist ein fraktionierter Laser, der gezielt die Hautoberfläche erneuert. Er behandelt dabei immer nur einen Teil der Haut auf einmal – das umliegende Gewebe bleibt unberührt, was die Heilung beschleunigt und das Verfahren besonders schonend macht. Fraxel eignet sich besonders gut für:
- Pigmentflecken und Altersflecken
- Feine Linien und unebene Hauttextur
- Aknenarben und Operationsnarben
- Fahles, müde wirkendes Hautbild
- Sonnengeschädigte Haut an Gesicht, Hals, Dekolleté und Händen
Der entscheidende Unterschied
Einfach gesagt: Thermage strafft und hebt – Fraxel erneuert und verfeinert.
Thermage wirkt in der Tiefe der Haut und verbessert Festigkeit und Kontur. Fraxel wirkt an der Oberfläche und verbessert Textur, Ton und Gleichmäßigkeit. Beide Verfahren ergänzen sich deshalb ideal – und sprechen oft unterschiedliche Patientengruppen an.
| Thermage | Fraxel | |
|---|---|---|
| Wirkungsweise | Radiofrequenz, tief | Fraktionierter Laser, oberflächlich |
| Hauptziel | Straffung, Kontur | Textur, Pigment, Narben |
| Sitzungen | In der Regel 1 | 1–5 je nach Befund |
| Ausfallzeit | Keine | Gering |
| Haltbarkeit | 2–3 Jahre | 3–5 Jahre |
| Schmerz | Gut tolerierbar | Nahezu schmerzarm |
Wann ist die Kombination sinnvoll?
Viele unserer Patientinnen entscheiden sich für beide Verfahren – die sogenannte ThermaFrax-Kombination. Das macht besonders dann Sinn, wenn:
- Die Haut sowohl schlaff als auch uneben oder pigmentfleckig ist
- Ein möglichst umfassendes Ergebnis ohne Operation gewünscht wird
- Erste Alterszeichen präventiv behandelt werden sollen
Thermage hebt und strafft die Grundstruktur, Fraxel verfeinert anschließend Oberfläche und Ton. Zusammen ergibt das ein Ergebnis, das einem Mini-Facelift nahekommen kann – ganz ohne OP.
Für wen ist welches Verfahren geeignet?
Thermage ist die richtige Wahl wenn:
Sie vor allem eine schlaffere Haut, Schlupflider oder eine undefiniertere Gesichtskontur stören – und Sie ein Ergebnis wünschen, das die natürliche Mimik vollständig erhält.
Fraxel ist die richtige Wahl wenn:
Sie vor allem unter Pigmentflecken, Aknenarben, feinen Linien oder einer unebenen Hauttextur leiden – und die Haut insgesamt frischer und ebenmäßiger wirken soll.
Beide Verfahren sind die richtige Wahl wenn:
Beides zutrifft – und Sie ein möglichst vollständiges Ergebnis ohne chirurgischen Eingriff wünschen.
Persönliche Beratung in Hattingen
Welches Verfahren für Sie am sinnvollsten ist, hängt von Ihrem individuellen Hautbild, Ihren Wünschen und Ihren Zielen ab. In unserer Praxisklinik in Hattingen beraten wir Patientinnen und Patienten aus Bochum, Essen, Witten, Velbert und Wuppertal ausführlich und ohne Zeitdruck – und entwickeln gemeinsam einen individuellen Behandlungsplan.




